Ulrike Kaspari-Krath2018-10-12T09:13:48+00:00

Ulrike Kaspari-Krath

Staatlich anerkannte Logopädin dbl
Zertifizierte Legasthenietrainerin/Dyslexietherapeutin (Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie BVL)
Trainerin MKT (Marburger Konzentrationstraining nach D. Krowatschek)
Lehrerin (Deutsch und Sozialwissenschaften) für das Lehramt Sek. I/II

Zusatzqualifikationen:

Fortbildungen u.a. in folgenden Therapiegebieten:

  • Spiel- und Sprachentwicklung im Vorschulalter (Therapie nach dem Zollinger-Konzept)
  • Artikulationsstörungen/Phonologische Störungen (Konzept von A. Fox-Boyer)
  • Störungen der Schriftsprache
  • Therapie grammatischer Störungen (Konzepte von H.-J.Motsch; Zvi Penner)
  • Therapie bei Lippen-Kiefer-Gaumensegel-Spalten (Konzept von S. Herl-Peters)
  • Aphasie: MODAK –Multimodale Kommunikationstherapie bei Aphasie von Dr. Luise Lutz
  • Sprechapraxie: SPAT (SprechApraxieTherapie) bei schwerer Aphasie
  • Systematische Therapie der Fazialis-und Hypoglossusparese nach PNF-Prinzipien
  • Schluckstörungen: Dysphagietherapie nach dem Konzept von Kay Coombes bei Patienten mit zentralen Läsionen (F.O.T.T.)

Mitglied im Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V.(dbl)
und im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)

Wie ich zu meinem Behandlungsschwerpunkt Lese-/Rechtschreibstörungen kam ….

Als Deutschlehrerin bemerkte ich sehr schnell, dass ich manchen Kindern die Rechtschreibregeln der deutschen Sprache nicht nachhaltig beibringen konnte, obwohl diese Schüler genauso intelligent wie der Rest der Klasse waren und die Regeln ebenso schnell wie ihre Klassenkameraden begriffen. Bei der Anwendung der Rechtschreibregeln hatten diese Kinder jedoch unbegreiflich große Probleme. Dies waren Kinder mit einer Rechtschreibstörung. Nach vielen Versuchen musste ich einsehen, dass ich Kindern nur mit viel Üben und Geduld nicht entscheidend helfen konnte.
In meiner Ausbildung zur Logopädin lernte ich dann diese Kinder und ihre spezifischen Probleme besser verstehen. Vielfach durch eine genetische Disposition vorbelastet, waren bereits in der frühkindlichen Sprachentwicklung Auffälligkeiten bei diesen Kindern zu beobachten. Sie äußerten sich zum Beispiel in einem verspäteten Sprechbeginn, Artikulations-, Wortschatz- oder Grammatikproblemen. Später hatten viele dieser Kinder Probleme beim Schriftspracherwerb und entwickelten eine Lese-/Rechtschreibstörung. Ich lernte, dass die Lese-/Rechtschreibstörung und die Sprachentwicklungsstörung zwei Seiten einer Medaille sind, da beide auf demselben Sprachsystem beruhen.
Als Ursache einer Lese-/Rechtschreibstörung werden neben Problemen bei der Verarbeitung von Sprache und vor allem bei der phonologischen Bewusstheit auch eine genetische Disposition und Schwierigkeiten bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung angenommen.
In meiner Weiterbildung zur Dyslexietherapeutin/Legasthenietrainerin lernte ich dann eine ganze Bandbreite an Methoden kennen, mit denen ich abgestimmt auf das individuelle Kind dessen jeweilige Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen behandeln kann.
Natürlich helfe ich auch gerne Erwachsenen mit einer Lese-/Rechtschreibstörung weiter…